gewaltlosigkeit
Definitionen der Gewaltlosigkeit
Lanza del Vasto ist wesentlich von Gandhi, der ihm den Namen Shantidas – Diener des Friedens – gab, beeinflußt worden. Aktive Gewaltlosigkeit ist für ihn Mittel zur Beilegung von Streit, Mittel der Überzeugung und Veränderung von Haltungen und Verhaltensweisen, nicht einfach ein Nein zur Gewalt, sondern zu den Ausdrucksformen von Gewalt und damit Ausdruck der Kraft der Gerechtigkeit.
Übersetzung: Manfred de Voss.
65 Seiten
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Der Weg der Befreiung
Texte über aktive Gewaltlosigkeit 1917-1921.
Gernot Jochheim (Hrsg.).
Clara Wichmann (1885-1922), Juristin, Feministin und Revolutionärin, war die erste Theoretikerin grundsätzlicher Gewaltlosigkeit in Europa und deren erste Geschichtsphilosophin noch vor der Rezeption Gandhis in Europa. Gewaltlosigkeit war für sie kein abstraktes Dogma, sondern Bestandteil und Ausdruck eines sozialen Lernprozesses und bedeutete für sie eine qualitativ neue Stufe in der Kulturentwicklung, auf der die Menschheit zu der einzig menschengemäßen Form der Konfliktaustragung gelangen würde.
Kulturentwicklung ohne Gewalt auf einer neuen Stufe, soziale Revolution, Gewalt und Gewaltlosigkeit sind die Themen dieser erstaunlichen und viel zu früh gestorbenen Frau.
77 Seiten
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Ziviler Widerstand im Kosovo
Herausgeber: Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung
Howard Clark zeigt, wie die Gewaltlosigkeit der Kosovo-Albaner beinahe einen blutigen Krieg verhindert hätte.
Er beschreibt die verschiedenen Stationen des Kampfes der Kosovo-Albaner, die Stärke und das Potential dieser Bewegung mit schließlich sich einstellender Stagnation und den Wiederbelebungsversuchen und analysiert die Erfolge und Grenzen der Gewaltlosigkeit im Kosovo, wie sie hätte wirkungsvoller werden können und welche Lehren für friedenskonsolidierende Maßnahmen zu ziehen sind. Er geht auf das Versagen der internationalen Diplomatie und Regierungen ein, die die Gewaltlosigkeit der Kosovo-Albaner als Selbstverständlichkeit hinnahmen, nicht angemessen auf die Kriegsgefahr reagierten und keine Maßnahmen zur Verhinderung des Krieges ergriffen. Schließlich untersucht er die Bedeutung der Kosovo-Tragödie für andere Bewegungen des zivilen Widerstandes weltweit. Die Bedeutung der hier behandelten Vorgänge für die Geschichte des Balkans liegt darin, daß sie angesichts der Katastrophe in Bosnien alternative Möglichkeiten aufzeigten und dazu beitrugen, daß der Krieg acht Jahre lang verhindert werden konnte. Der Kosovo war ein Ort, wo eine erste Analyse eigentlich zu dem Ergebnis kommen musste: „Die Gewaltlosigkeit kann hier nichts bewirken.“ Der Gegner war ja ein notorischer ,ethnischer Säuberer‘, und dem zivilen Widerstand fehlte ein direkter Hebel, um durch eine Verweigerung der Zusammenarbeit Wirkung erzielen zu können. Und doch ist durch Gewaltlosigkeit viel erreicht worden.
Howard Clark war als Koordinator der War Resisters’ International (Internationale der KriegsdienstgegnerInnen) während der 90er Jahre an Friedensinitiativen im Kosovo beteiligt und Gründungsmitglied des Balkan Peace Team, das für einen Dialog zwischen Serben und Kosovo-Albanern arbeitete.
Übersetzung aus dem Englischen von Jobst-Christian Rojahn
302 Seiten
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Lebenserfahrung und Geistesarbeit
Simone Weil und der Anarchismus
Herausgegeben von Charles Jacquier
Simone Weil analysierte und kritisierte die Rolle der Arbeiterparteien schon bei ihrem Berlin-Aufenthalt 1932. Nach ihren Erfahrungen in Spanien während Revolution und Bürgerkrieg erneuerte sie ihre Kritik an revolutionärer Gewaltanwendung. Dies Buch ist eine Sammlung von Briefen und Texten Simone Weils zusammen mit den Briefen und Texten anderer aus dieser ihrer anarchistischen Lebens- und Schaffenszeit. Desweiteren heutige Texte über Simone Weil und die Probleme ihrer Zeit.
Aus ihren Lebenserfahrungen entwickelte sie einen heute noch aktuellen, utopischen Entwurf dessen, was Freiheit im politisch-gesellschaftlichen Bereich sowie in der Arbeitswelt bedeutet.
380 Seiten
Erscheinungsjahr 2006
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Simone Weil und der Anarchismus
Herausgegeben von Charles Jacquier
Simone Weil analysierte und kritisierte die Rolle der Arbeiterparteien schon bei ihrem Berlin-Aufenthalt 1932. Nach ihren Erfahrungen in Spanien während Revolution und Bürgerkrieg erneuerte sie ihre Kritik an revolutionärer Gewaltanwendung. Dies Buch ist eine Sammlung von Briefen und Texten Simone Weils zusammen mit den Briefen und Texten anderer aus dieser ihrer anarchistischen Lebens- und Schaffenszeit. Desweiteren heutige Texte über Simone Weil und die Probleme ihrer Zeit.
Aus ihren Lebenserfahrungen entwickelte sie einen heute noch aktuellen, utopischen Entwurf dessen, was Freiheit im politisch-gesellschaftlichen Bereich sowie in der Arbeitswelt bedeutet.
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- 495 reads
Geist und Gewalt in der Erziehung
Nach Natorp ist Erziehungsarbeit im Sinne der Gewaltlosigkeit genossenschaftliche Arbeit, die sich in einer genossenschaftlichen Ordnung der Wirtschaft und politischer Ordnungen fortsetzt.
18 Seiten
Erscheinungsjahr: 1996
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Nach Natorp ist Erziehungsarbeit im Sinne der Gewaltlosigkeit genossenschaftliche Arbeit, die sich in einer genossenschaftlichen Ordnung der Wirtschaft und politischer Ordnungen fortsetzt.
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Die Macht der Gewaltlosigkeit
Mit einem Vorwort von Martin Luther King
Über Prinzipien und Wirkungsweise gewaltloser Aktion als Widerstand der Massen und deren Bedeutung in unserer Zeit.
Gregg gibt 10 Beispiele erfolgreichen Gewaltlosen Widerstandes in Indien, Europa und den USA.
168 Seiten
Erscheinungsjahr: 1982
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Man kann ja doch was tun! Gewaltfreie Nachbarschaftshilfe
Kreatives Eingreifen in Gewaltsituationen und gemeinschaftliche Prävention fremdenfeindlicher Übergriffe. Ein Handbuch für die Praxis
Das Buch gibt Information, wie man der Gewalt in Wohngebieten erfolgreich mit gewaltfreier Nachbarschaftshilfe entgegentreten kann, wie man Nachbarschaftshilfe organisiert, wie man lernt, der Gewalt entgegenzutreten, über Alarmsysteme, Trainingskontakte, Öffentlichkeitsarbeit etc.
162 Seiten, DIN A4
Erscheinungsjahr: 1994
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Kreatives Eingreifen in Gewaltsituationen und gemeinschaftliche Prävention fremdenfeindlicher Übergriffe. Ein Handbuch für die Praxis
Das Buch gibt Information, wie man der Gewalt in Wohngebieten erfolgreich mit gewaltfreier Nachbarschaftshilfe entgegentreten kann, wie man Nachbarschaftshilfe organisiert, wie man lernt, der Gewalt entgegenzutreten, über Alarmsysteme, Trainingskontakte, Öffentlichkeitsarbeit etc.
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Training in Gewaltlosigkeit
Texte aus Rajsamand, Indien.
Texte über die Erfordernis von Training im indischen Kontext und welche Aufgaben es erfüllen kann. Es werden die Grundlagen des Trainings vorgestellt, die verschiedenen Herangehensweisen und Techniken und Gewaltlosigkeit im Kontext des Buddhismus und Islam.
48 Seiten
Erscheinungsjahr: 1993
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Texte aus Rajsamand, Indien.
Texte über die Erfordernis von Training im indischen Kontext und welche Aufgaben es erfüllen kann. Es werden die Grundlagen des Trainings vorgestellt, die verschiedenen Herangehensweisen und Techniken und Gewaltlosigkeit im Kontext des Buddhismus und Islam.
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