Geschichte
Leben und Lernen in Landkommunen
Die Landkommunen als alternatives Erziehungsmodell
Erfahrungen von fünf Kommunen in der Weimarer Republik und der BRD in den 20er und 70er Jahren zeigen, wie sich das Leben von Erwachsenen und Kindern in Kommunen verändert und wie geistige Wegbereiter und Ideen darauf Einfluß genommen haben. Dabei werden geschichtliche Fragen, Ökonomie, Erziehung nach innen und außen, Jugendbewegung, Sekten, Spiritualität, alternative Schule und Ökologie berücksichtigt.
113 Seiten
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- 993 reads
Zurück zur Zukunft?
Utopische Kommunen – Anspruch und Wirklichkeit – Auswertung historischer Erfahrungen Der Autor untersucht die Rolle utopischer Kommunen für einen Prozess sozialer Veränderung und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Kommunen in der westlichen Welt (Europa und Amerika) bis hin zur Alternativbewegung der 70er Jahre, untersucht ihre sozialen Strukturen und Wirtschaftsformen, Bedingungen ihres Bestehens und ihrer Dauer, Möglichkeiten der Verwirklichung von Zielen, Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft und welche Lern- und Erkenntnisprozesse durch sie freigesetzt wurden. Ein eindrucksvolles Plädoyer, die Erfahrungen der utopischen Kommunen für die Uberlebenschancen sozialer Bewegungen und politisch strategische Konsequenzen zu nutzen.
135 Seiten
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Über Volksbildung
Hrsg.v. Ulrich Klemm mit den Anmerkungen zur pädagogischen Theorie von Raphael Löwenfeld
Tolstoi beschreibt seine Erfahrungen in seiner Schule in Jasnaja Poljana sowie seine Besuche in Schulen Westeuropas. Er kritisiert die autoritären Erziehungsmethoden und den sittlichen Despotismus staatlicher Erziehung sowie Gesellschaft, Familie, Religion und Staat. Volksbildung muss für ihn auf Erfahrung, Freiheit und Freiwilligkeit aufbauen. Mit seinem Eintreten für selbstbestimmtes und selbst gesteuertes Lernen hat Tolstoi viele Anstöße für eine libertäre Pädagogik gegeben.
84 Seiten
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Politik und Moral
Gandhis Herausforderung für die Weimarer Republik
Die Autorin gibt einen detaillierten Überblick über Gandhis Moral-, Politik- und Ökonomieverständnis sowie das der Intellektuellen, Christen, Sozialisten, der politischen Rechten, der Friedensbewegung und des Establishments während der Weimarer Republik. Sie untersucht, in welcher Weise die gesellschaftlichen Gruppierungen der Weimarer Republik Gandhis Vorstellungen aufgenommen und verarbeitet haben. Dabei lenkt sie den Blick auf die Grundlagen der westlichen Industriegesellschaft sowie den in Deutschland und Europa gebräuchlichen Politikbegriff und auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die im indischen und europäischen Denken in diesem Zusammenhang zutage treten. Die Rezeption Gandhis von der extremen Linken bis zur extremen Rechten zeugen von der großen Faszination, die von Gandhi ausgeht und machen die unterschiedlichen Motivationen für diese Rezeption deutlich.
Schließlich hat sie diejenigen Aspekte Gandhischen Denkens und Handelns deutlich werden lassen, die seine zeit- und kulturübergreifende Bedeutung ausmachen.
311 Seiten
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- 483 reads
Die Erfindung des jüdischen Volkes
Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand
Vertreibung durch die Römer, Exodus, Rückkehr nach 2000 Jahren ins Land der Väter sind alles Erfindungen europäischer Zionisten im 19. Jahrhundert, schreibt Sand in seinem aufsehenerregenden Buch. Das Judentum, so Sand, ist eine religiöse, keine ethnische Gemeinschaft. Wenn überhaupt, sind eher die Palästinenser als die aus Europa eingewanderten Juden ethnische Nachkommen der biblischen Israeliten. Sand gibt eine fundierte Auseinandersetzung mit der 3000-jährigen Geschichte des Judentums. Er stellt das Existenzrecht Israels nicht in Frage, sondern den auf Legenden beruhenden Alleinanspruch auf das Gelobte Land.
Hardcover
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- 13 reads
Eine Geschichte des amerikanischen Volkes
Eine Geschichte nicht aus der Perspektive der Herrscher und Eroberer und nicht in deren gehobenen Sprache. Zinn schreibt über die Verluste der Besiegten, der Beherrschten, der Fabrikarbeiter, Frauen, Sklaven, Schwarzen, Indianer, Einwanderer und in deren einfachen, ungeschmückten Sprache.
Ein Standardwerk an amerikanischen Schulen und Universitäten.
Englisch Broschur, Umfang: 21,00 x 14,0 cm
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Judentum, Zionismus, Antisemitismus und Antizionismus
Versuch einer Begriffsbestimmung
Das Verhältnis zwischen Juden und Nicht-Juden ist aufgrund der Geschichte von Konflikten geprägt. Die Kommunikation gestaltet sich bereits durch den irrtümlichen Gebrauch von Begriffen schwierig. Der Autor erarbeitet eine klare Abgrenzung zwischen den Begriffen Judentum und Zionismus sowie Antizionismus und Antisemitismus und erläutert dies an geschichtlichen und aktuellen Beispielen.
Umfang: 18,0 x 12,0 cm, Paperback
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Sophie Scholl
Biographie
Sophie Scholl wird immer wieder als großes Beispiel für pazifistischen Widerstand gegen das Naziregime dargestellt. Beuys hat zum ersten Mal eine umfassende Biographie erstellt und hat hunderte von bisher unbekannten Dokumenten ausgewertet. Eingebettet in eine genaue Schilderung der Nazi-Herrschaft zeigt sie dass der Weg von der jugendlichen NS-Führerin zur entschiedenen Gegnerin des Nationalsozialismus länger, widersprüchlicher und differenzierter war als bisher dargestellt.
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