Kriegsdienst verweigern
Widerstand gegen den Krieg
Beiträge zur Geschichte der War Resisters’ International (WRI) / Internationale der KriegsdienstgegnerInnen. Wolfram Beyer (Hrsg.).
Die Geschichte der WRI mit ihren Strömungen, Erfolgen und Versäumnissen zeigt, dass die WRI die Entwicklung des Pazifismus hin zu Kriegsdienstverweigerung, gewaltloser Aktion und zivilem Ungehorsam entscheidend beeinflusst hat; über die Kontroversen der 70er Jahre zum “Entwurf für ein Manifest für eine gewaltlose Revolution”, zur Gewaltfrage in den deutschen WRI Sektionen während des Vietnamkrieges sowie richtungweisende Dokumente und Erklärungen der WRI.
77 Seiten
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Ich war Deserteur
Reminiszenzen aus dem Jahre 1945
Die Erzählungen von Rainer Schepper über seine Erfahrungen zeigen wie das Leben der 15- bis 18-jährigen während der letzten drei Kriegsjahre ausgesehen hat: Hitlerjugend, Wehrertüchtigungslager, Flakhelfer, Arbeitsdienst und Militär. Im Mittelpunkt stehen Scheppers Erfahrungen während der letzten Kriegsmonate. Im Januar 1945 wurde er als 17-jähriger zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und zum militärischen Einsatz an die Ostfront kommandiert. Er flieht während der sowjetischen Panzeroffensive immer mit der Angst im Nacken, als Deserteur standrechtlich erschossen zu werden, kehrt nach Hause zurück, dort Krankenhausaufenthalt wegen Erfrierungen und erneuter Marschbefehl. Noch zweimal desertiert er und entkommt trotz Standgericht und Strafkommando.
Umfang: 20,5 x 14,5 cm
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Rühr dich, Kanake!
Drei Wochen Kebab und Kaserne
Kepenek, in der Türkei geboren, lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Er muss für drei Wochen zum Militär in die Türkei und trifft dort auf Auslandstürken aus vielen Ländern und allen Gesellschaftsschichten. Manche sprechen und verstehen kaum türkisch. Kepenek schildert Drill, Schikanen, Absurditäten und bedrohliche Situationen mit viel Humor. Dabei wird aber auch sein Abstand zum Leben in der Türkei deutlich. Er hat in Deutschland studiert und arbeitet als Journalist und Grafiker. Die Erfahrungen dieser drei Wochen tragen dazu bei, seine Wurzeln zu verstehen und sein Leben neu zu verorten.
217 Seiten
Erscheinungsjahr 2007
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Ich bin ein Deserteur
Mein Leben als Soldat im Irak-Krieg und meine Flucht aus der Armee
Joshua Key, 1978 geboren, wuchs in einer Familie aus bibelfesten, Bush-treuen Patrioten auf. 2002 verpflichtete sich der Vater von vier Kindern zu drei Jahren Militärdienst. 2003 wurde er nach dem Irak versetzt und erlebte sieben Monate lang das alltägliche Grauen des Irak-Krieges. Einen Heimaturlaub nutzte er, um mit seiner Familie unterzutauchen und gelangte nach monatelanger Irrfahrt nach Kanada. Das Buch schildert vor allem seine Kindheit, die Zeit im Irak, die wachsenden Zweifel an seinem Soldatsein und die Flucht.
304 Seiten
Erscheinungsjahr 2007
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Mein Leben als Soldat im Irak-Krieg und meine Flucht aus der Armee
Joshua Key, 1978 geboren, wuchs in einer Familie aus bibelfesten, Bush-treuen Patrioten auf. 2002 verpflichtete sich der Vater von vier Kindern zu drei Jahren Militärdienst. 2003 wurde er nach dem Irak versetzt und erlebte sieben Monate lang das alltägliche Grauen des Irak-Krieges. Einen Heimaturlaub nutzte er, um mit seiner Familie unterzutauchen und gelangte nach monatelanger Irrfahrt nach Kanada. Das Buch schildert vor allem seine Kindheit, die Zeit im Irak, die wachsenden Zweifel an seinem Soldatsein und die Flucht.
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Kriegsdienstverweigerung in Israel
Aus Anlaß eines Konzertes mit Ofer Golany, einem israelischen Musiker und Kriegsdienstverweigerer mit der Berliner Gruppe KlezMischpoche hat die Internationale der KriegesdienstgegnerInnen und die Gruppe Israel / Besetzte Gebiete von Amnesty International Berlin eine Broschüre über die Situation der Kriegsdienstverweigerung in Israel zusammengestellt. Außerdem werden sechs Portraits von israelischen KDVern vorgestellt mit ihrer Haltung zum isrealischen Staat, zu Armee, Militarisierung, der Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten und über Haftstrafen.
Hier drei Zeilen aus Ofer Golanys Lied "Lysistrata":
... She says "take off your uniform"
She says "if you desert I'll hide you in my home"
She don't care for heroes - she don't talk revenge ...
... Sie sagt "zieh Deine Uniform aus"
Sie sagt "wenn Du desertierst, versteck ich Dich in meiner Wohnung"
Sie bewundert keine Helden - sie sinnt nicht auf Rache ...
24 Seiten
Erscheinungsjahr 2008
1,00 Euro
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Kriegsdienste verweigern - Pazifismus aktuell
Libertäre und humanistische Positionen
Wolfram Beyer (Hrsg.)
Vorwort: Bruno Osuch
Die Beiträge dieses Buches befassen sich mit Pazfismus, Gewaltfreiheit, Kriegsdienstverweigerung, Antimilitarismus, Staat und Krieg aus humanistisch-ethischer Sicht. Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht wird untersucht im Unterschied zu Kriegsdienstverweigerung aus Gewsissensgründen, Kritische Betrachtungen über Pazifismus und Humanismus in Frankreich, Humanistisches Denken bei Gandhi, Persönliche Erfahrungen gegen religiöses und militärisches Denken, u.a.
167 Seiten
Erscheinungsjahr 2007
16,00 Euro
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Libertäre und humanistische Positionen
Wolfram Beyer (Hrsg.)
Vorwort: Bruno Osuch
Die Beiträge dieses Buches befassen sich mit Pazfismus, Gewaltfreiheit, Kriegsdienstverweigerung, Antimilitarismus, Staat und Krieg aus humanistisch-ethischer Sicht. Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht wird untersucht im Unterschied zu Kriegsdienstverweigerung aus Gewsissensgründen, Kritische Betrachtungen über Pazifismus und Humanismus in Frankreich, Humanistisches Denken bei Gandhi, Persönliche Erfahrungen gegen religiöses und militärisches Denken, u.a.
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... Weil ich jegliche organsierte Gewalt verweigere
Erfahrungen mit Gefängnissen, Gerichten und Militär
Interviews mit KriegsgegnerInnen aus Izmir
Drei Jahre lang, seit 1996, sass Osman Murat Ülke mit kurzen Unterbrechungen wegen seiner Kriegsdienstverweigerung in Gefängnissen. In Interviews, Reden vor den Gerichten, Briefen schildert er über seine Erfahrungen, seine Absichten und Ziele. Desweiteren Interviews mit seiner Rechtsanwältin und FreundInnen der Gruppe der Kriegsdienstgegner in Izmir.
83 Seiten
Erscheinungsjahr 1998
12 Abb.
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Erfahrungen mit Gefängnissen, Gerichten und Militär
Interviews mit KriegsgegnerInnen aus Izmir
Drei Jahre lang, seit 1996, sass Osman Murat Ülke mit kurzen Unterbrechungen wegen seiner Kriegsdienstverweigerung in Gefängnissen. In Interviews, Reden vor den Gerichten, Briefen schildert er über seine Erfahrungen, seine Absichten und Ziele. Desweiteren Interviews mit seiner Rechtsanwältin und FreundInnen der Gruppe der Kriegsdienstgegner in Izmir.
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Der Krieg in Türkei-Kurdistan
Über die Kriegführung und die Soldaten der türkischen Armee
Hintergrund und Beschreibung des 15-jährigen Krieges des türkischen Staates, des systematischen staatlichen Terrors gegen die kurdische Bevölkerung, der Strategie des Militärs, der Situation der Soldaten in der Armee – Wehrpflicht, Drill, Isolation und Feindbild, Krieg und Frauen, wie die Soldaten den Krieg führen, kurdische Soldaten in der Armee, psychische Folgen, der Widerstand gegen den Krieg; wie sich Hunderttausende dem Militär entziehen, Kriegsdienstverweigerung und Asyl in der BRD. Wichtige Informationsquelle für alle, die etwas gegen diesen Krieg unternehmen wollen.
225 Seiten
Erscheinungsjahr 1998
9,90 Euro
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Über die Kriegführung und die Soldaten der türkischen Armee
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